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Managementkonzepte

Die Managementkonzepte der HCC spiegeln ihre Leitbilder vor dem Hintergrund der wachsenden Anforderungen des Gesundheitsmarktes wider. Die einmalige Konzeption der Patientenorientierung der HCC, welche den Patienten als Experten seiner Lebens- und Krankengeschichte in den Mittelpunkt des Behandlungs- und Heilungsprozesses stellt, sowie das Prinzip der Wirtschaftlichkeit ziehen sich als grundlegendes Element durch alle Managementprinzipien der HCC.

Nachhaltige Marktpositionierung von Gesundheitseinrichtungen und Stärkung der medizinischen Leistungsfähigkeit

Das Marktumfeld von Gesundheitseinrichtungen kommt zusehends in Bewegung – sich wandelnde Versorgungsbedürfnisse, neue Behandlungsformen und restriktivere Vergütungsmodelle erfordern häufiger als in der Vergangenheit grundlegende Anpassungsleistungen von Gesundheitseinrichtungen. Daher haben Positionierungsfragen im Betriebsführungs- und Organisationsentwicklungskonzept der HCC eine hohe Bedeutung. Die richtige, konsequent an den Patientenbedürfnissen ausgerichtete Positionierung einer Gesundheitseinrichtung ist Grundbedingung für ihren Erfolg im Gesundheitsmarkt. Dies erfordert im Einzelnen:

  • Entwicklung und Festigung bedarfsorientierter medizinischer Leistungsangebote im Rahmen des vorgegebenen Versorgungsauftrages und Marktumfeldes
  • Leistungsentwicklung am neuesten Stand der gesicherten medizinischen Forschung
  • Standardisierung medizinischer Prozesse
  • Patientenorientierte Integration der Versorgungskette durch die Vernetzung mit vor- und nachsorgenden Einrichtungen im Rahmen des Aufnahme- und Entlassungsmanagements
  • Aufbau einer professionellen Marketing- und Kommunikationsstrategie

Patientenorientierung und Qualitätsführerschaft

Die Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen, aber auch die Erwartungen der Partnerinstitutionen stehen im Mittelpunkt der Leistungserbringung im Krankenhaus. Patientenorientierung und Patienten-Empowerment sind zentrale Bestandteile der Betriebsführungsphilosophie der HCC. Die HCC sieht im Patienten einen Experten, der bei der Bewältigung seines Krankheitsprozesses aufgrund seiner persönlichen Lebens- und Krankheitserfahrung eine Schlüsselrolle spielt und daher als gleichberechtigter Partner in den Behandlungsprozess einbezogen wird. Philosophie der HCC ist es, den Patienten bei der Bewältigung seines Krankheitsprozesses aufgrund seiner persönlichen Lebens- und Krankheitserfahrung als Träger einer Schlüsselrolle in seinem individuellen Behandlungsprozess zu betrachten und damit als gleichberechtigten Partner einzubeziehen. Der Patient ist Klient und Partner, nicht Objekt der Therapie, der mit seinem Wissen über seine Bedürfnisse und sein Leben seinen Genesungsweg mitentwickelt.

Auf der Grundlage von fachlich und technisch höchststehenden Versorgungskonzepten ist es das Ziel, den Patienten als Menschen umfassend und individuell wahrzunehmen und ihn wirkungsvoll bei der Bewältigung von gesundheitsbezogenen Problemstellungen zu unterstützen.

  • Patientenorientierte, transparente und abgestimmte Behandlungs- und Betreuungsabläufe
  • Patienten-Empowerment durch individuelle Information, Kommunikation und Beratung
  • Umfassende Serviceorientierung in „Hotelatmosphäre“
  • Sicherstellung optimierter, verlässlicher Abläufe
  • Schnittstellenoptimierung mit vor- und nachsorgenden Einrichtungen
  • Qualitätsgesicherte medizinische Leistungserbringung im Rahmen evidenzbasierter Medizin
  • Etablierung von Qualitätssicherungsstandards wie TQM und ISO-Zertifizierungen
  • Einsatz neuester Medizintechnik

Integrierte Gesundheitsversorgung

Die Unternehmenskultur der HCC geht davon aus, dass die Versorgung des Patienten in Krankenhäusern weder beginnt noch abgeschlossen ist. Durch ihre verschiedenen Gesellschaften kann die HCC die ansonsten regelmäßig auftretenden Schnittstellenprobleme vom Diagnose- bis zum Therapieprozess vermeiden. Die Förderung integrierter, sektorübergreifender Versorgungsmodelle ermöglicht eine starke Einbindung aller am Versorgungsprozess Beteiligten. Somit wird ein harmonischer Behandlungsablauf aus Sicht des Patienten realisierbar.

  • Entwicklung und Umsetzung integrierter und sektorübergreifender Versorgungsmodelle
  • Effiziente Planung/ Nutzung der Ressourcen durch enge Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und weiteren Zuweisersystemen
  • Nutzung von Synergiepotenzialen durch ergänzende und erweiternde Kooperationen
  • Positionierung von Ambulanzdienstleistungen in Abstimmung mit der jeweiligen regionalen Versorgungslandschaft
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Krankenhaus
  • Investition in Vernetzungstechnologie
  • Auf- und Ausbau tagesklinischer Leistungsangebote

Effiziente und effektive Leistungserbringung durch Etablierung ökonomischer Grundsätze und optimierten Ressourceneinsatz

Die Betriebsführung von Gesundheitseinrichtungen beinhaltet immer konsequenter auch den verantwortungsvollen Umgang mit den verfügbaren Ressourcen. Die zukünftige Absicherung der öffentlichen medizinischen Versorgung hängt unter anderem von der Etablierung ökonomischer Grundsätze ab.

  • Ziel- und ergebnisorientierte Steuerung der Unternehmensbereiche auf allen Ebenen
  • Optimierung der Produktivität im medizinischen Kernleistungsbereich
  • Aufwandsreduktion in den primär nicht wertschöpfenden Bereichen
  • Optimale Auslastung von Infrastruktur (Bettenkapazität, OPs etc.) und Personal durch Prozessrestrukturierung und Implementierung von Anreizmechanismen
  • Prozessoptimierung durch Standardisierung medizinischer und logistischer Prozesse
  • Etablierung effizienter Versorgungsformen wie tagesklinische Einrichtungen, Wochenstation, Aufnahme am OP-Tag, Anästhesieambulanz
  • Trennung von strategischer Steuerung und operativer Umsetzung
  • Einsatz moderner operativer und strategischer Controllinginstrumente
  • Zentralisierung ausgewählter übergreifender Unternehmensfunktionen
  • Laufende Optimierung der Ablauforganisation

Moderne Führungskonzepte und partizipative Unternehmenskultur

Die Voraussetzung für die Umsetzung der Unternehmensziele sind motivierte Mitarbeiter. Es ist fester Bestandteil der Unternehmenskultur der HCC, Mitarbeiter in laufende Entscheidungen und Veränderungsprozesse einzubeziehen. Nur zufriedene Mitarbeiter verrichten bestmögliche Arbeit. Das wiederum erhöht die Zufriedenheit der Patienten und beschleunigt deren Heilungsprozess.

  • Trennung von strategischer und operativer Führung
  • Dezentrale Entscheidungsfreiheit und Rechenschaftspflicht (Kompetenz und Verantwortung)
  • Datenbasierte Transparenz/ Controlling
  • Prozessorientierte Führungselemente
  • Entwicklung spezifischer Kompetenz auf Basis allgemeiner Kompetenz
  • Integration von inhaltlich-medizinischem und ökonomischem Wissen und Handeln
  • Teambezogene Anreizfunktionen
  • Kontinuierliche Verbesserung als Führungsverantwortung
  • Einbindung in Umstrukturierungen und Veränderungsvorhaben
  • Steigerung der Identifikation mit dem Unternehmen

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